
Angebot
Mit meinem Angebot möchte ich Möglichkeitsräume schaffen, in denen du Werkzeuge entwickeln kannst, um deine Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und zu kommunizieren. Räume der Wiederaneignung und Neuverknüpfung mit deinem Körper. In denen du dir die Zeit nehmen kannst, in Verbindung mit dir selbst zu kommen. Dafür arbeite ich mit folgenden Ansätzen und Elementen:
Somatische Begleitung
Der Körper als Zugang zum inneren Erleben
In der somatischen Begleitung steht der Körper im Mittelpunkt – als lebendiger Ausdruck unseres inneren Erlebens. Oft tragen wir Spannungen, Emotionen oder unverarbeitete Erfahrungen in uns, die sich auf körperlicher Ebene zeigen: durch Unruhe, Schmerzen, Erschöpfung oder das Gefühl, vom eigenen Körper getrennt zu sein.
Somatische Begleitung lädt dazu ein, aufmerksam in Kontakt mit dem Körper zu treten und seine Signale bewusst wahrzunehmen. Durch achtsame Körperarbeit und verbalen Austausch kann Raum für Selbstregulation, (mehr) innere Sicherheit und ein tieferes Verständnis des eigenen Erlebens entstehen.
Wie kann das aussehen?
Dieser Prozess geschieht intuitiv, konsensbasiert und im individuellen Tempo. Wir orientieren uns daran, was sich im jeweiligen Moment stimmig anfühlt – sei es über Bewegung, Imaginations- oder Wahrnehmungsübungen, manchmal auch mit unterstützender (Selbst-)Berührung, sofern dies gewünscht und dienlich ist.
Somatische Begleitung kann unterstützend wirken bei Stress, Erschöpfung, Ängsten, psychosomatischen Beschwerden, nach belastenden Erlebnissen oder einfach als Weg, um (wieder) mehr im eigenen Körper und im Leben anzukommen.
Embodied Consent
To connect with ourselves or with others, we have to feel safe. In order to create a sense of safety and connection, we start with consent, which is more than saying ‘Yes’ or ‘No’. Consent is an agreement — it goes beyond touch, and it touches every aspect of our lives.
— Robyn Dalzen
Verkörperte Zustimmung
Embodied Consent bedeutet, Zustimmung („Consent“) nicht nur als ein gedankliches „Ja“, „Nein“ oder "Vielleicht" zu verstehen, sondern als ein körperlich fühlbares Erleben von Wahlfreiheit, Grenzen und Verbindung.
Es geht darum, in Kontakt mit den eigenen Empfindungen zu kommen und wahrzunehmen, was sich im Körper wirklich stimmig anfühlt – unabhängig von Erwartungen, Rollen oder Gewohnheiten.
Oft reagieren wir automatisch mit Zustimmung oder Ablehnung, ohne dass unser Körper wirklich miteinbezogen ist. Die feinen inneren Signale bewusster wahrzunehmen, ermöglicht, zu erforschen: Wo spüre ich ein echtes „Ja“? Wie fühlt sich ein klares „Nein“ an? Und was geschieht dazwischen, wenn Unsicherheit oder Ambivalenz auftaucht?
Die Grundlage dieser Arbeit bildet das „Wheel of Consent“ nach Dr. Betty Martin – ein Modell, das erfahrbar macht, wie Geben und Nehmen, Zustimmung und Grenzen in Begegnungen bewusst und verkörpert erlebt werden können.
Consent wie einen Muskel zu trainieren unterstützt dabei, Verantwortung für das eigene Erleben zu übernehmen und Klarheit in Beziehungen zu entwickeln.
Was kannst du konkret lernen:
-
deine eigenen Grenzen und Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken
-
Grenzen und Wünschen anderer zu erfragen und zu respektieren
-
bewusster zu spüren, wann du gibst und wann du empfängst
-
und so authentischere, lebendigere Begegnungen zu erfahren – mit dir selbst und mit anderen
Embodied Consent ist kein Konzept, das „richtig“ gelernt werden muss, sondern eine verkörperte Erfahrung von Selbstbestimmung, Klarheit und Präsenz. Die Arbeit damit kann besonders hilfreich sein bei Themen wie Grenzverletzungen, Überanpassung, Scham, zwischenmenschlicher Unsicherheit oder dem Wunsch nach tieferem, ehrlicherem Kontakt.
Sexological
Bodywork
Lernen im und mit dem Körper
Sexological Bodywork versteht sich als somatische und sexuelle Bildung für Erwachsene. Sexological Bodywork ist kreativ und klient*innen-zentriert und bietet ein Lernen im und mit dem Körper, das über Achtsamkeit, Wahrnehmung und selbstbestimmtes Üben geschieht. So kann das in Beziehung treten mit dem eigenen Körper gefördert werden – die Verbindung zu den eigenen Empfindungen, Bedürfnissen, Grenzen und Ressourcen können gestärkt werden.
Somatische Begleitung und Embodied Consent sehe ich als integrale Bestandteile von Sexological Bodywork.
Sexological Bodywork kann einen lernorientierten Raum bieten, in dem du deine persönliche Entwicklung und dein (sexuelles) Selbstverständnis auf achtsame und selbstbestimmte Weise erkunden kannst.
Du bringst Deine Anliegen rund um die Themen Körper, Intimität und Sexualität mit und ich biete Dir an, Dich in Deinen Prozessen mit somatischer Gesprächsführung, Präsenz und verschiedenen weiteren Methoden zu begleiten.
Wichtig: Ich bin stets bekleidet und Berührungen erfolgen nur einseitig (Ich berühre dich oder du berührst dich selbst). Deine Nacktheit ist im Sexological Bodywork Kontext willkommen, wenn sie dein Lernen unterstützt – aber nie Voraussetzung.
Für Wen?
Mein Angebot richtet sich an Menschen in all ihrer Vielfalt – an unterschiedliche Körper, Identitäten, Lebensrealitäten und Ausdrucksformen.
Mögliche Themenfelder:
~ Bedürfnisse und Wünsche erforschen und ausdrücken lernen
~ (Wieder-)Aneignung des eigenen Körpers
~ Pleasure erkunden und in Alltag integrieren
~ Scham rund um Körper und Intimität
~ Begleitung rund um körperliche Transformationsprozessen
~ Fragen rund um Genderidentität und sexuelle Orientierung
~ Narbengwebe erkunden und pflegen
~ und vieles mehr, lass mich wissen was dein Anliegen ist und wir schauen, ob und wie ich dich darin begleiten kann...
Workshops
Neben Einzelbegleitungen biete ich mit Freude und Herz auch Workshops für Gruppen an. Dies meist mit Anna Bühler (www.annabuehler.com/workshops) zusammen.
Wenn du das Angebot informiert bleiben möchtest melde dich über das Kontaktformular oder schreibe eine Mail an embodiedconsent@proton.me mit dem Verweis, dass du auf den Mailverteiler möchtest.
Möchtest du einen Workshop für dein Event, Festival oder deine Gruppe buchen? Schreib mir gerne – ich freue mich / wir freuen uns, gemeinsam etwas passendes zu gestalten.
